Theater Neu-Ulm

Wir glauben, das Theater ist unverzichtbar - Die Puppe- eine Komödie von Miro Gavran

aus dem Kroatischen übersetzt von Tihomir Glowatzky
Aufführungsrechte: Theaterverlag Hofmann-Paul
Naumannstr. 24 | D-10829 Berlin | Tel +49 30 7870 9940

Premiere: Samstag, 09. November 2019



Dalma-Viczina

Dalma Viczina, (Stella)


Marcus Jakovljevic

Marcus Jakovljevic, (Marko)


Claudia Riese

Regie und Ausstattung:
Claudia Riese



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Mehr Fotos im frei zugänglichen facebook-Album.

Publikums-Stimmen:

"Dieses Theaterstück ist ein absoluter Erfolg! Fantastisches Schauspiel von Dalma Viczina und Markus Jakovljevic, viel Witz, aber auch zum Nachdenken. Top Übersetzung, Regie und Ausstattung wunderbar! Danke!"

"Das Stück hat uns sehr gut gefallen, humorvoll, aber auch zum Nachdenken, tolle Schauspieler, wirklich sehr gut gelungen. Wir werden es auf jeden Fall weiterempfehlen. Vielen Dank für den schönen Abend!"

Mehr Publikumsstimmen

Presse:

Neu-Ulmer Zeitung: "Dalma Viczina in dieser Rolle zu erleben, ist ein Hochgenuss; sie spielt ihren Spaß an Stellas Rache voll aus."

Die ganze Rezension der Neu-Ulmer Zeitung hier.

Puppe-Kung-Fu

Die Südwest Presse schreibt so:

Puppe-Kung-Fu

Eine Komödie über Künstliche Intelligenz, Rollenbilder und Klischees, die zeigt, dass nichts über wahre, warme, menschliche Liebe mit all ihren Emotionen geht.

Nach der Premiere:

Die Premiere des Stückes "Die Puppe" von Miro Gavran im Theater Neu-Ulm war ein Ereignis. Tolle Reaktionen während der Show, langanhalter Schluss-Applaus und die ersten überschwänglichen Reaktionen nachher ließen eine gefragte Produktion erhoffen.?

Die Titelrolle spielt Dalma Viczina, die zum ersten Mal am Theater Neu-Ulm engagiert ist.

Den Marko spielt Marcus Jakovljevic, auch erstmals am Theater Neu-Ulm engagiert.

Vor beinahe ausverkauftem Haus ging die "Liebes-Story à la 21. Jahrhundert" über die von Claudia Riese ausgestattete Bühne, ein stilgerechter Wohnraum des schlampigen, unfreiwilligen Singles Marko. Dieser Marko, mit überzeugung gespielt von Marcus Jakoveljevic, kam bislang mit Frauen nicht zurecht, weil er sich vom alten Männer-Bild nicht lösen konnte. Nun glaubt er, mit einer lebensechten Puppe eine Beziehung ganz nach eigenem Geschmack und Vorlieben, ohne irgendwelche Verpflichtungen eingehen zu können. Schon beim Auspacken der per Kiste angelieferten Androidin die überraschung: Die von Marko auf den Namen "Stella" getaufte neue Mitbewohnerin (hinreißend: Dalma Viczina) entwickelt vom ersten Augenblick an einen eigenen Kopf. Wobei "eigener Kopf" nicht nur etwas daneben ist – steckt doch eine Informatik-Professorin dahinter, Barbara, die ihrem Geschöpf ihr Männerbild einprogrammiert hat. Und dieses Männerbild ist ganz auf dem allermordensten Stand des neuen Feminismus. Marko stellt also fest: Die Puppe ist noch schlimmer als eine gewöhnliche Frau.

Man kann so ein Stück natürlich so oder so – und allerdings auch sooo inszenieren, also so, wie es die Riese im Theater Neu-Ulm erarbeitet hat. Ihre Basis ist das, was Barbara intendiert. Ohne die üblichen, hinlänglich bekannten Männer-und-Frauen-Klischèes zu bedienen, macht sie mit ihren beiden Protagonisten schnell klar:Männer, Ihr müsst so allmählich umdenken. Wenn Ihr weiterhin so tumb und unempathisch durchs Gelände rennt und Beziehungskisten nach altem Muster pflegen wollt, seid Ihr Ausschussware und werdet in der Kiste zurück-expediert. Schon in der Pause, meinte eine Besucherin, ihr Mann habe mächtig schlucken müssen angesichts dessen, was da so von der Bühne herunter auf ihn einsprudelte. Er hat aber bis zum Schluss durchgehalten.

So wurde das Ensemble – wie schon erwähnt – mit Beifall überschüttet. Zwei Theatergänger, welche die Generalprobe gesehen und die als "genial" bewertet hatten, wurden durch den aus Bamberg angereisten übersetzer des Stückes, Tihomir Gloeatzky, bestätigt: Vor der Vorstellung hatte er ins Gästebuch geschrieben: "Ich der ich die Ehre hatte, das Stück zu übersetzen, bin sehr auf die Premiere gespannt." Nachher trug er ins Gästebuch ein: "Bin begeistert." Und dann, bei der Premierenfeier lieferte er nach mit Komplimenten an die Riese ("Sie tragen diesen Namen zu recht") für so etliche hübsche Regie-Einfälle, welche dem Stück einige zusätzliche Glanzpunkte aufsetzen (über die hier nichts verraten werden soll). Vor allem lobte er an der Neu-Ulmer Produktion, dass die Kunst-Frau Stella – eben: Handschrift einer weiblichen Regie – eine anderswo nicht entdeckte Entwicklung durchmacht, statt (wie anderswo), plötzlich in der letzten Szene von der KI-Existenz in eine sehr menschliche Haut zu schlüpfen.

Zum Autor:

Miro Gavran ist der meist gespielte, zeitgenössische kroatische Autor. Seine Theaterstücke feierten über 300 Premieren weltweit und wurden in circa 40 Sprachen übersetzt. In Osteuropa gibt es eigens für seine Werke das GAVRANFEST (seit 2016 in Prag), zu dem Aufführungen seiner Stücke eingeladen werden. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Die Puppe wurde bisher u.a. in den USA, Kroatien, Tschechien, Serbien, Ungarn, Indien, Dänemark und Australien gespielt.


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Spielstätte: Theaterplatz (Hermann-Köhl-Straße 3)

Theaterkasse: 0731 55 34 12   -  
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Ich bin die Josi

Kooperation mit Josi

Das Theater Neu-Ulm und das Café Josi kooperieren auch in der Spielzeit 2019/20. Zum Beispiel feiern wir da auf Einladung des Hauses unsere Premieren. Das sind jedes Mal sehr vergnügliche Treffs des Publikums mit unseren Bühnen-Künstlern.

Unsere Theaterkarten haben im Zuge dieser Kooperation einen zusätzlichen Wert - siehe Aufdruck (aufs Bild klicken).

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